Alles über Mütterpflege - kompetente Unterstützung
rundum die Geburt

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Fragen und Antworte

Unterstützung im Wochenbett, macht das nicht die Hebamme?

Sobald Sie nach der Geburt zu Hause sind, ist die Hebamme diejenige die den Wochenbettverlauf überwacht und die Endverantwortung hat. Sie kommt während der Wochenzeit regelmäßig vorbei um zu sehen ob es der Wöchnerin und dem Baby gut geht. Sie ist Ansprechpartnerin, wenn im Wochenbett nicht alles nach Wunsch verläuft und leitet geeignete Maßnahmen ein bei Abweichungen vom normalen Verlauf.

Die Hebamme leistet keine Haushaltshilfe und ist nicht für die Betreuung der übrigen Kinder im Haushalt zuständig.

Die Mütterpflegerin arbeitet eng mit der Hebamme zusammen. Sie umsorgt Mutter und Kind wenn die Hebamme nicht da ist und unterstützt Sie bei der Umsetzung ihrer Anordnungen. Sie hilft ein entspanntes und gesundes Wochenbett zu fördern und kann ein Tagebuch über das Wochenbett führen, um Ihnen dieses Dokument am Ende des Wochenbetts zur Verfügung zu stellen als Erinnerung an die erste Zeit mit dem Baby.

 

Wird der Einsatz einer Mütterpflegerin von der Krankenkasse bezahlt? 

Die Kosten werden ganz oder teilweise von der Krankenkasse übernommen. Höhe und Umfang hängen sowohl von der Qualifikation der Mütterpflegerin und der Situation der betreuten Familie ab. Ein Teil der Kosten kann von der betreuten Familie übernomme werden. Sprechen Sie mit Ihrer Mütterpflegerin über die Möglichkeiten einer Kostenübernahme.


In der Schwangerschaft

Hier finden Sie mehr Informationen über die Erstattung während der Schwangerschaft.

 

Während der Geburt

Die Kosten für Unterstützung während der Geburt werden im Allgemeinen von den Eltern getragen. Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht.  Einige Mütterpflegerinnen bieten eine Bezahlungsregelung an.

 

Nach der Geburt  

Unter  diesem Link finden Sie mehr Informationen über die Erstattung nach der Geburt

 

Macht eine Mütterpflegerin das gleiche wie eine Familienhebamme?

Familienhebammen leisten Hilfe an Familien die aus unterschiedlichsten Gründen stark belastet sind ab der 9. Woche nach der Geburt im ersten Lebensjahres des Kindes.  

Eine Mütterpflegerin ist keine Familienhebamme. Die Mütterpflegerin unterstützt die Familie in der ersten anstrengenden Zeit nach der Geburt bei den täglich anfallenden Aufgaben, sodass Mutter und Familie sich erholen können. 

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass Familien aus sozialen und gesundheitliche Gründen Probleme haben und dadurch andere und länger dauernde Hilfe brauchen. In diesen Fällen kann eine Familienhebamme die richtige Ansprechpartnerin sein.


Braucht man zusätzlich eine Ausbildung als Doula um Frauen bei einer Geburt zu unterstützen?

Die Anwesenheit einer vertrauten, ruhigen Person als Unterstützung bei der Geburt hat sich in verschiedenen Studien als hilfreich erwiesen. Für viele Frauen ist diese Person die Hebamme, der Partner oder einen Familienmitglied.  

In den Vereinigten Staaten gab es als zusätzliche Unterstützung für die Gebärenden die Doula, die in den letzten Jahren auch in Deutschland bekannter geworden ist. Es gibt keine einheitliche Ausbildung zur Doula. Die wichtigsten Voraussetzungen sind ein ruhiges Auftreten, eigene Erfahrungen mit Geburten und Kenntnisse über die Unterstützung bei der Geburt. 

Eine Mütterpflegerin lernt während unserer Ausbildung wie Sie die gebärende Frau während der Geburt unterstützen kann. Sie kennt Haltungs- und Massagetechniken die bei Wehen hilfreich sind und kann auf Wunsch als unterstützende Begleitung beim Geburtsprozess anwesend sein. 

Weil die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen Teil der Ausbildung zur Mütterpflegerin sind, darf sich eine von uns zertifizierte Mütterpflegerin als Doula betätigen und erhält bei Erfüllung der entsprechenden Anforderungen auch die Zertifizierung als Doula.

 
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